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Karl August Böttiger

Karl August Böttiger lebte vom 8. Juni 1760 bis zum 17. November 1835. Er wurde in Reichenbach im Vogtland geboren und starb in Dresden.
Böttiger war ein deutscher Philologe (Sprachwissenschaftler), Archäologe, Pädagoge und Schriftsteller und gehörte zu den einflussreichsten Personen der Goethezeit.

Nachdem er verschiedene Hofmeisterstellen inne hatte, erhielt er 1784 die Berufung als Rektor an das Gubener Lyzeum.

1786 heiratete Karl August Böttiger Karoline Eleonore Adler. Vier Jahre später, 1790, wurde sein Sohn Carl Wilhelm geboren.

1791 kam er durch Vermittlung von Johann Gottfried Herder nach Weimar, wo er als Direktor des Wilhelm-Ernst-Gymnasiums zu arbeiten begann.

Böttiger war ein enger Freund von Wieland und auch an Friedrich Justin Bertuchs "Journal des Luxus und der Moden" beteiligt.

In seiner Weimarer Zeit kam Böttiger häufig in Konflikt mit der Weimarer Gesellschaft. Er verfasste gern "Klatsch und Tratsch" und wurde deswegen auch als "Arschgesicht", "Vogelscheuche" und "Lügner" bezeichnet. Karl August Böttiger provozierte und kritisierte gern und hat sich sogar in einigen seiner Werke über Goethe lustig gemacht.

Nachdem er so auch die Anerkennung Goethes, Herders und Schillers verspielt hatte, verließ er 1804 Weimar und zog zurück nach Dresden, wo er einflussreiche Freunde hatte.



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