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Tempelherrenhaus

Ein altes Gewächshaus, um 1786, bei einer Umgestaltung des Parks wurde es zu einem "Salon im Park" für den herzoglichen Hof umgebaut. Goethe und Herzog Carl August ließen ein altes Gewächshaus zu einem Salon für Konzerte, Empfänge oder Ausstellungen umbauen. In den Ecken dieses Salons standen vier Holzskulpturen, die Tempelherren darstellten: daher der Name. Später wurde das Haus zum Sommerhaus der Fürstenfamilie umfunktioniert. Johannes Itten hat dieses Gebäude während der Weimarer Zeit als Unterrichtsraum und als Atelier benutzt.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nutzten es Bauhaus-Künstler als Maleratelier. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Tempelherrenhaus schwer beschädigt, so dass heute nur noch eine Ruine zu sehen ist.

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