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Goethes Italienreise

Goethe liebte Reisen, weil er neue Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln konnte. Rechnet man seine Routen zusammen, hat er die Welt einmal umrundet. Eine seiner wichtigsten Reisen war sein 2-jähriger Italienaufenthalt von 1786 bis 1788. Vor seiner Fahrt konnte Goethe seine Ämter und Pflichten nicht leiden, nach dieser war Goethe wie ausgewechselt. Aber warum? 

Seinen ersten Anlauf zu einer Italienreise hatte er abgebrochen, da der damalige Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach ihn nach Weimar eingeladen hatte. Nach 11 Jahren Aufenthalt in Weimar flüchtete Goethe vor seinen ungeliebten Pflichten, die ihm der Herzog übertragen hatte, und mit der Hoffnung seine Schaffenskrise zu überwinden. 

Bei einer Nacht- und Nebelaktion brach er unter dem Namen Johann Phillip Möller in das Land seiner Träume auf. In der Hoffnung auf Rettung aus seiner Schreibblockade bereiste er viele italienische Städte. In Rom zum Beispiel fühlte er sich sofort heimisch. Außerdem malte und zeichnete er unglaublich viele Bilder und Skizzen. 

Nach seiner 2-jährigen Reise war er mit sich im Reinen und fühlte sich wie neu geboren. Daraufhin bekam er in Weimar Ämter, in denen er sich verwirklichen konnte, wie zum Beispiel: Intendant am Weimarer Theater, Leiter des Botanischen Gartens in Jena bzw. Leiter der Schlossbaukommission Weimars.


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