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Deckenbild Iris auf dem Regenbogen

Das Deckenbild "Iris auf dem Regenbogen" von Johann Heinrich Meyer aus dem Jahr 1792 zeigt die geflügelte Göttin Iris, die auf einem Regenbogen hinab zur Erde steigt, um den Menschen Botschaften zu überbringen. 

Das Deckengemälde befindet sich eingelassen in die Decke oberhalb der Treppe von Goethes Wohnhauses.  Die Göttin Iris wird in einem Ovalen Bildfeld in sanften Farbtönen dargestellt. Iris ist eine Gottheit der Griechischen Mythologie und fungiert als Dienerin der Göttin Hera und überbringt in ihren Namen Nachrichten. Iris ist ein altes Sinnbild des Friedens. In Goethes Farbenlehre steht Iris ebenfalls als Götter- und Friedensbotin. Johann Heinrich Meyer malte das Gemälde, während Goethe sich mit dem Herzog Karl August und seinen Soldaten im Feldzug gegen Frankreich befand.

In einem Brief an Meyer schrieb er: "Ich verfolge im Geist Ihre Arbeiten und freue mich auf Ihren Regenbogen der mich wie den Noa nach der Sündfluth empfangen soll."



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