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Sichtachsen im Park an der Ilm

Wenn man durch den Park der Ilm spaziert, werden einem über kurz oder lang kreisrunde, bronzefarbene
Metallplaketten auffallen, die die Besucher mit einem Pfeil und einer Aufschrift dazu einladen, den Blick zu heben und zu verweilen.

Der Park an der Ilm wurde im Stil englischer Landschaftsgärten gestaltet. Daraus ergeben sich natürlich wirkende Formationen und eindrucksvolle Sichtachsen, die sich dem Betrachter von bestimmten Punkten aus ideal präsentieren.

Bekannte Sichtachsen sind zum Beispiel die Schneise von Goethes Gartenhaus zum Haus von Charlotte von Stein, deren Fenster Goethe von seinem aus sehen konnte, und eine Sichtachse in der Nähe des Borkenhäuschens, welches Karl August erbauen ließ.

Die Sichtachsen sollen, entsprechend den Überzeugungen Karl Augusts von Sachsen-Weimar-Eisenach und J.W. von Goethes, den Besucher des Parks der Natur näher bringen und durch wunderschöne Panoramabilder inspirieren.

Der Mensch und die Natur als Einheit - das Ideal des Duos.


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