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Goethes Mineraliensammlung

Nachdem Goethe 1775 nach Weimar kam, wurde er Mitglied der Regierung im Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Unter anderem wurde er Mitarbeiter in der Bergwerkskommission, wodurch sein Interesse an der Geologie geweckt wurde. So legte er ab 1780 seine Mineraliensammlung an.

Um seine Sammlung zu erweitern, führte er "Mineralogische Reisen" im Herzogtum durch. Doch er untersuchte die Gesteine auch über die Grenzen der Herzogtums hinaus, wie zum Beispiel in den Alpen.

Sein Wissen über die Gesteine eignete Goethe sich hauptsächlich  im Selbststudium an, jedoch tauschte er sich auch mit dem Naturforscher Alexander von Humboldt über seine Arbeit aus. Sein Hauptaugenmerk in seiner Sammlung waren Granite. Er untersuchte die Vorkommen bestimmter Gesteinsschichten und deren Überlagerungen in den Gebirgen.

Goethes Mineraliensammlung umfasste rund 17.800 Gesteinsproben. Einen Teil dieser bewahrte er in Mineralienschränken vor seinem Arbeitszimmer auf. Die attraktivsten Fundstücke befinden sich in verglasten Schrankaufsätzen, welche heute in Goethes Wohnhaus besichtig werden können.

Goethe veröffentlichte einige Schriften über seine Forschungsarbeit, wie unter anderem "Über den Granit" (1784) oder "Darstellung meines Geologischen Ganges" (1820).



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