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Die Gestapo im Marstall

Der Marstall war ein Teil das großherzoglichen Schlosses. Dieser umfasste Wirtschafts- und Stallgebäude. Ursprünglich wurde der Marstall am Ende des 19. Jahrhundert gebaut. Als wir vor diesem historischen Gebäude stehen, sind wir sehr beeindruckt von der Hauptfront des Gebäudes, das gleich unterhalb des Schlosses steht. Wir treten in den Innenhof ein und bemerken gleich die Überreste der Gestapo-Baracke. Sie sind nur noch als Grundriss zu sehen. Rundherum kann man zwei Wörter lesen: "Zermahlene  Geschichte". 1936 zog die Gestapo in die Gebäude ein, richtete ihre Zentrale ein und erbaute ihre Baracke im Hof. Daneben standen auch Gefängniszellen für die Juden und die NS-Gegner. Die Gefangenen konnten im Keller verhört werden. Nach dem Krieg war lange Zeit die weitere Nutzung der Gebäude unklar. Glücklicherweise dient heute der Marstall als Gebäude für das Thüringische Hauptstaatsarchiv Weimar. 

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