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Herzogin Anna Amalia Bibliothek (historisches Gebäude)

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek wurde 1691 gegründet. Damals machte Herzog Wilhelm Ernst seine Bücher (1400) der Öffentlichkeit zugänglich. Die Herzogin Anna Amalia ließ das ursprünglich als Wohnschloss errichtete Gebäude im 18. Jahrhundert zur öffentlichen Bibliothek umbauen. Während ihrer Regentschaft wurde die Büchersammlung ins "Grüne Schloss"( man nennt es das "Grüne Schloss" aufgrund der grünen Fussbodenfarbe )  umgelagert und erweitert. Somit war sie eine wichtige Förderin der Bibliothek. Daher bekam 1991 die Bibliothek auch ihren Namen.

Goethe hat aber auch sehr viel dazu beigetragen, dass diese Bibliothek deutschlandweit bekannt wurde. Er arbeitete 35 Jahre lang als Oberaufseher der Bibliothek und erweiterte den Buchbestand auf 88 000 Bücher. Zusammen mit Anna Amalia legte er auch den Schwerpunkt auf die deutsche Literatur, was bisher so noch nicht gemacht worden war.

Seit 1998 gehört die Bibliothek mit dem Ensemble "Klassisches Weimar" zum Welterbe der UNESCO.

Der Brand, der am 2. September 2004 in dieser Bibliothek ausbrach, wurde durch einen Unfall verursacht. Etwa 50 000 Bücher wurden verbrannt, aber man konnte 28 000 Bücher retten (darunter auch die Lutherbibel).  Die Kosten der Sanierung betrugen 12,8 Milionen €.

Auch seit der Wiedereröffnung 2007 befindet sich ein grosser Teil der Bestände in dem historischen Gebäude. Die Forschungsbibliothek umfasst heute etwa 1 Mio Bände und beherbergt Schätze wie z. B. Bibeln, ganze Bibliotheken von Arnim, Nietschze, Goethe, Buchhandschriften aus dem Mittelalter und vieles mehr.
Der Rokokosaal, der sich über drei Stockwerke erstreckt, befindet sich in der Bibliothek und ist berühmt dafür, dass man dort die Perönlichkeiten der Zeit einlud, die sich in Weimar aufhielten.


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